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Training dokumentieren, ohne ständig am Handy zu hängen

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Ein Trainingstagebuch sollte eine Frage beantworten: Was mache ich beim nächsten Mal anders?

Wenige, konsequent erfasste Daten sind dafür besser als ein perfektes System, das nach zwei Wochen nervt.

Vier Angaben reichen für den Anfang

Notiere:

  1. Übung und Variante — Schrägbankdrücken mit Kurzhanteln ist genauer als nur Drücken.
  2. Gewicht — verwende bei Maschinen oder Scheiben pro Seite immer dieselbe Logik.
  3. Tatsächliche Wiederholungen — nicht nur das Soll.
  4. Arbeitssätze — getrennt von Aufwärmsätzen.

RIR oder RPE helfen, wenn die Anstrengung das Ergebnis verändert. Eine kurze Notiz reicht, wenn Gerät, Griff, Setup oder Beschwerden anders waren.

Ein guter Eintrag sieht etwa so aus:

Bankdrücken — 72,5 kg × 8, 8, 7 — ungefähr 2 RIR, im letzten Satz 1 RIR.

Damit ist das nächste Ziel klar: Gewicht wiederholen und die letzte achte Wiederholung schaffen.

Daten ohne Zweck kannst du weglassen

Du brauchst normalerweise keine sekundengenaue Satzdauer, keinen langen Text nach jeder Übung und keine Gesamttonnage als einzige Bewertung des Workouts.

Für Wettkampfvorbereitung oder den Wiedereinstieg nach einer Verletzung können mehr Details sinnvoll sein. Tracke immer passend zur Entscheidung, die du treffen willst.

Bereite das Workout vorher vor

Am schnellsten loggst du, wenn Übungen, Sätze und Wiederholungsbereiche bereits im Plan stehen. Im Training bleibt dann nur:

  1. letztes Ergebnis ansehen;
  2. Satz machen;
  3. Gewicht und Wiederholungen eintragen;
  4. Pausentimer starten;
  5. nur bei Bedarf anpassen.

Ein wiederverwendbarer Plan ist dafür praktischer als jeden Tag eine leere Notiz.

Zwischen schweren Sätzen ist der falsche Moment für eine Acht-Wochen-Analyse. Logge jetzt und prüfe den Verlauf alle paar Wochen.

Steigen Last oder Wiederholungen? Verfehlst du immer dasselbe Ziel? Verschiebt sich dein Wochenvolumen? Fällt ein Trainingstag häufig aus? Eine einzelne schwache Einheit ist Rauschen. Ein wiederkehrendes Muster ist Information.

Papier, Tabellen und Apps können funktionieren. Eine App lohnt sich besonders, wenn sie alte Sätze, Timer, Trainingsplan und Fortschrittskurven automatisch zusammenbringt.

Training mit TraininGG loggen

TraininGG zeigt geplante und letzte Sätze im aktiven Workout. Pausentimer, Aufwärmsätze, Supersätze, RPE und Übungstausch bleiben im selben Ablauf.

Abgeschlossene Sätze fließen in Übungsverlauf, Rekorde, Fortschrittskurven, Wochenziele, Progressionsempfehlungen und Erholungsansicht. Es geht nicht um mehr Zahlen—sondern um die richtigen.